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Top 5 Eat & Drink

Hier habe ich eine kleine Sammlung von Restaurants & Bars zusammengestellt, die ich im Laufe der letzten Zeit getestet habe und die mich persönlich überzeugt haben. Küchenmäßig querbeet, örtlich zufällig fast alles innerstädtisch. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei!

 

ESSEN & GENIEßEN

Patara
‚Fine Thai Cuisine‘ – besser kann man es nicht beschreiben.
Das Lokal ist im Inneren sehr chic in lila/schwarz gehalten und ist durchaus für
schönere Feiern geeignet.
Draußen sitzt man direkt am Petersplatz und kann das Wiener Innenstadt-Flair genießen.
Das Personal wird in Bangkok ausgebildet und ist sehr zuvorkommend und professionell.
Auch die Zutaten werden 2 mal wöchentlich aus Thailand eingeflogen – also mehr Thai geht nicht.
Wer sich so wie ich schwer entscheiden kann oder sich gerne durchprobiert, nimmt am besten den Vorspeisen-Catwalk und passend dazu den Dessert-Catwalk – ausgesprochen gut und: obwohl ich mir diese beiden Gänge schon geteilt habe, konnte ich dazwischen nur noch mitkosten (die Hauptspeisen waren übrigens nicht weniger köstlich!). Die Preise sind natürlich etwas stolzer, aber zu besonderen Anlässen oder sollte man genug vom alltäglichen Asiatischen haben, kann man sich das durchaus leisten 😊
1010, Petersplatz 1

 

Dstrikt
Das beste Steak in Wien (regional und speziell gegrillt) in sehr gediegenem Ambiente – vom Empfang bis zum Sommeliere alles ‚pipifein‘.
Wer besonders mutig ist (so wie ich) probiert als Vorspeise die Schnecken – wer sich damit nicht anfreunden kann (so wie ich) – das selbstgemachte Brot in die Kräuter-Knoblach-Sauce getunkt, ist es allemal wert.
Die Auswahl an Fleisch und Cuts lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig und der Geschmack ist einfach sensationell. Als Beilage zum Steak unbedingt die Parmesan-Trüffel-Pommes probieren – und Platz für einen Baked Cheescake als Nachspeise lassen! Nettes Goodie: Vor dem Hauptgang bekommt man ein schickes Köfferchen gezeigt, aus den man eines von 12 Steakmessern wählen kann.
Auch hier anzuraten: besonderer Anlass oder auf eine Einladung warten – und dann richtig reinhauen.
1010, Schubertring 5

 

Hard rock cafe
Wer auf deftiges amerikanisches Essen und knallbunte süße Cocktails steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer sich nicht entscheiden kann oder kleine Snacks teilen mag, dem kann ich die Platte für 2 empfehlen, da ist von Wings bis Mini-Wraps für jeden was drauf und es bleibt noch Platz für Desserts oder Cocktails.
Ohne Reservierung wird es vor allem abends schwer einen Tisch zu bekommen – wer mag kann an der Bar warten bis einer frei wird – man bekommt dann einen Pager, wenn der sich meldet, gibt‘s einen Tisch. Natürlich gibt’s wie in jedem Hardrock den Shop beim Eingang. Jetzt kann man natürlich sagen, Hardrock Cafe ist Hardrock Cafe und überall gleich, aber trotzdem netter eines in Wien zu haben, als keines hier zu haben.
1010, Rotenturmstraße 25.

 

Halle
Im MQ in der Kunsthalle angesiedelt und zu jeder Tageszeit zu empfehlen – ich habe dort schon Frühstück (bis 14:30 und am Wochenende bis 16 Uhr), Mittagessen & Dinner mit Cocktail durch. In der Speisekarte findet man viel Bio, Vegetarisches und Veganes (aber nicht nur!). Es wird hier sehr auf regionales und nachhaltiges Zubereiten geachtet und die Küche bemüht sich mit immer wechselnden kreativen Kombinationen – und das gelingt ihnen sehr gut wie ich finde!
Auf der großen Terrasse oder im Gastgarten hat man im Sommer einen tollen Blick über das Geschehen im MQ. Und zum Kalorienabbau durch Shopping danach liegt einem gleich praktischerweise die Mariahilfer Straße zu Füßen.
1070, Museumsplatz 1

 

Motto am Fluss
Am Donaukanal, gegenüber vom Schwedenplatz liegt das Schiff das keines ist. Das Lokal ist allerdings Anlegestelle für den Twin City Liner. Wer mit Ausblick sitzen will, bzw fluss- und nicht U-Bahn seitig, sollte das bei einer Reservierung beachten.
Die Bar im Restaurant ist auch für einen Afterwork- oder Pre-Party-Drink geeignet und beliebt.
Die Küche ist modern und international und erinnert mich an die Halle – wird übrigens auch vom gleichen Geschäftsführer betrieben. Auch hier habe ich schon Abend, Lunch und vor allem super Frühstück (auch bis 16 Uhr und sehr kreative & gesunde Variationen!) gegessen. Auf Bio und frischeste Zutaten wird hier ebenfalls sehr geachtet.
Über dem Restaurant liegt das Cafe mit Terrasse – im Sommer wirklich toll zum sitzen und chillen, allerdings wird’s auf gut Glück ohne Reservierung an schönen Tagen schwer.

 

COCKTAILS & MORE

D-bar
Wer nach dem Dstrict noch Lust auf einen Cocktail hat oder einfach Hotelbars liebt – gleich nebenan befindet sich auf Gehsteighöhe die Bar des Ritz – mit Blick auf die Ringstrasse in klassich rot/schwarz gehalten. Speziell sind hier Smoked und Dry iced Cocktails, die wirklich toll anzusehen sind wenn sie vor sich hin-rauchend serviert werden. Für mich zu smoky und heavy, sind diese Exemplare zu meinem Begleiter weitergewandert – woraufhin ich geduldig und kompetent vom Personal beraten und mit wirklich sensationellen Eigenkreationen überrascht wurde.
1010, Schubertring 5

 

Planters Club:
Cocktail mit Zeitreise – die Bar (zugehörig zum Restaurant Livingstone) ist im Kolonialzeitstil errichtet, in dunklem Holz gehalten und man nimmt in englischen Fauteuils Platz. Die Barkarte gleicht mehr einem Buch, aber irgendwo muss die riesige Auswahl ja auch untergebracht werden. Neben den Klassikern findet man hier nämlich auch 1000 Sorten Whisky-, Rum- und Cognacsorten und ein tolles Zigarrensortiment – ja, hier darf überall geraucht werden. Die Raumhöhe ist imposant und man blickt auf eine Gallerie voller Spirituosen hinauf. Ich war abends unter der Woche da und es war mit chilliger Jazzmusik und angenehmen Publikum wirklich entspannend. Am Wochenende soll es aber auch hier sehr voll und laut werden.
1010, Zelinkagasse 4

 

57 Lounge
Im 57. Stock des DC-Towers befindet sich das Restaurant – die Bar darüber liegt eigentlich im 58. Stock. Einen Cocktail auf 220 Metern Höhe bei der Aussicht zu genießen ist natürlich schon etwas besonderes. Ich time solche Besuche immer gern vor dem Einbruch der Dunkelheit, dann hat man noch etwas vom 360-Grad-Blick auf Wien – bei Nacht ist es natürlich besonders schön und romantisch. Ab Mai kann man auch im Außenbereich sitzen.
Die Karte ist für meinen Geschmack ausreichend umfangreich und bis jetzt waren alle Cocktails die ich probiert habe ausgezeichnet – allerdings sind die Preise ungefähr so hoch wie das Gebäude selbst. Am Service gab es bis jetzt nie etwas auszusetzen – wer übrigens keinen Platz im Restaurant ergattern konnte und es sich leisten mag, es gibt bis Mitternacht durchaus gute Tapas zu bestellen.
Freitag und Samstag ist mit DJ hinterm Pult im Tower eher Party angesagt.
1220, Donau-City-Straße 7

 

Silver bar
Ohne das Schild an der Hauswand wäre ich am Eingang vorbeigelaufen – klein und fein liegt die Bar vom Hotel Triest hier fast versteckt. Dabei hat die was zu bieten – vor allem den Barchef. Der gebürtige Senegalese Keita leitet seit 15 Jahren die Bar und wurde für seinen Beitrag, in Wien eine Cocktailkultur aufzubauen, sogar mit dem silbernen Wiener Verdienstkreuz ausgezeichnet.
Und weil ihm Rezepte ständig wiederholen nicht reicht, kreierte er einfach mal so hunderte eigene Cocktails und laufend neue dazu. Robbie Williams kommt hier auch so gern vorbei, dass sogar ein Drink nach ihm benannt wurde. Und ich weiß nicht wie er es macht, aber ich habe noch nie einen einfachen Mojito getrunken, der so phänomenal geschmeckt hat.
Die Bar ist klein und in dunklen Holz gehalten, man fühlt sich hier fast privat – wie in einem exklusiven Wohnzimmer. Liegt wahrscheinlich auch an der ruhigen und charmanten Art des Barmanns.

 

Loos bar
Die kleinste Bar Wiens mit viel Charakter. Stolze 27m² ‚groß‘ hat Herr Adolf Loos sie bauen lassen. Die denkmalgeschützte Bar in einer Seitengasse der Kärntnerstraße ist im american Style gehalten und für Leute ohne Klaustrophobie durchaus einen Besuch wert. Ursprünglich nur für Herren gedacht, wird die Bar seit den 90ern von DER Bar-Frau Wiens geführt. Internationale Film- und Musikgrößen sind früher hier ein- und ausgegangen, der Promifaktor aus Kunst- und Kulturszene soll heute immer noch recht hoch sein. Die Karte kann sich sehen lassen und die Barmänner verstehen ihr Handwerk. Bekannt sind hier vor allem die Martini-Drinks, das hat sogar mich als No-Martini-Fan umgeworfen (geschmacklich versteht sich – umfallen kann man hier sowieso nicht leicht). Unterhaltung gibt es hier wöchentlich von Herrn Hermes und anderer Events und Lesungen.
1010, Kärntner Durchgang 10