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welcome to the grätzl

Was mir bei Städtetrips fast am wichtigsten ist:  das Flair der Stadt zu genießen. Sich autonom darin zu bewegen und sich für ein paar Tage ein bisschen wie ein Einheimischer zu fühlen. In Hotels ist das nicht so einfach, egal ob Kette oder Mini-Pension.

In Wien ist das mit den Grätzlhotels möglich – zum Glück fühl ich mich in manchen Bezirken wie in einer anderen Stadt, wenn ich aus meinem Heimatbezirk über den großen Fluss fahre. So habe ich mich in meiner eigenen Stadt selbst wie ein (Kurz-)Urlauber gefühlt, als ich eigentlich durch Zufall in einem Grätzlhotel gelandet bin.

Das Konzept dahinter und die Unterkünfte selbst haben es mir so angetan, dass ich es euch vorstellen und weiterempfehlen möchte:

Vor ein paar Jahren kam klugen Köpfen die Idee, alte Geschäftslokale zu Hotelzimmern umzubauen – Stil und Thema angepasst an die jeweilige Geschichte dahinter. Dadurch dass die ‚G’schäftln‘ ebenerdig angelegt waren und meist große Fensterfronten hatten, fühlt man sich noch mehr ‚mittendrin‘ statt ‚einfach da‘. Keine Angst – man kann es sich natürlich auch hinter geschlossenen Gardinen (ausgesprochen!) gemütlich machen 😉

Aus dem Bett wollte ich gar nicht mehr heraus, genauso wie aus der bodengleichen Dusche – und ich bin ein extremes Beispiel was fremde Duschen angeht. Der Mix aus den modernen hochwertigen Möbeln und ausgewählten Details hat es mir sowieso schon immer angetan.

Die Appartements sind übrigens auf Karmelitermarkt, Belvedere und Meidlinger Markt aufgeteilt  – falls man höher hinaus will, gibt es sogenannte  Etagerie-Appartements,  die auch beim Belvedere angesiedelt sind.  Die sind nicht nur unglaublich chic sondern haben auch eine wahnsinns Aussicht!

Für Rezeptions-Phobiker und Leute die sich inkognito bewegen möchten  besonders erfreulich: den Zimmerschlüssel kann man mittels persönlichen Code direkt vorm Appartement aus dem Schlüsselsafe holen – funktioniert einwandfrei. Ansprechpartner gibt es trotzdem um jedes Eck, weil die Grätzlhotels mit den kleinen Betrieben rundherum vernetzt sind und das Grätzl so die Hotellobby bildet. Das Frühstück kann man sich gleich nebenan holen und in den Tag starten – oder sich damit wieder ins King-size Bed kuscheln – hach….!

Im Juni wird übrigens ein weiteres Grätzl aufgewertet: der 7. Wiener Gemeindebezirk erhält auch eine Suite – man darf gespannt sein und ich weiß schon, wer sie als einer der Ersten begutachten wird 😊

Hier habe ich ein paar Einbliche in die Garden-Suite ‚Der Volgelfänger‘ mit Blick in den Innenhof gesammelt:

 

 

Hier könnt ihr alle Suits genauer unter die Lupe nehmen und weitere Infos einholen:

www.urbanauts.at
www.graetzlhotel.at
www.etagerie.at